# #

Wunderbar. Wandelbar.
Wir gestalten das Ruhrgebiet.

Innovation Day zeigt die Mobilität der Zukunft

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war ein Startup-Pitch. Beim „Innovation Slam“ präsentierten Experten Trends für die Mobilität von morgen.

Sieger und Jury des Pitch-Finales beim Innovation Day. (Foto: BMR)

Hier war die Mobilität der Zukunft erlebbar: Beim Innovation Day der Business Metropole Ruhr am 12. April auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein haben zehn Kandidaten des bundesweiten Wettbewerbs „Innovation Call 2018“ dem Publikum und einer Jury ihre Lösungen und Innovationen für das mobile Leben von morgen präsentiert. In der Kategorie „Prototyp“ sicherte sich das Team von Charge X den ersten Platz. Das Startup aus München entwickelt eine modulare Ladeinfrastruktur für E-Mobilität im privaten und öffentlichen Bereich, bei dem ein neues Lastmanagement die Kosten pro Ladepunkt und Installation reduziert. Das Startup Oxo aus München setzte sich in der Kategorie „Konzept“ durch. Kern der Gründer-Idee ist ein Algorithmus, der aus Reiserouten von Pendlern profitable Fahrtstrecken für Busunternehmen vermittelt. Das Preisgeld von insgesamt 9000 Euro hat der Initiativkreis Ruhr bereitgestellt.

„Der Verkehr muss fließen. Insbesondere das Ruhrgebiet braucht neue Wege aus dem Stau“, so Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH. „Dabei können die Ideen junger Startups die Region entscheidend voranbringen. Deshalb ist der Innovation Day ein Format, das der Initiativkreis Ruhr im Zuge seiner breit angelegten Gründerinitiative gerne unterstützt. Unsere jüngst gestartete Gründerallianz Ruhr stellt Startups Know-how und ein starkes Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft zur Verfügung.“ Kopf dieser neuen Allianz ist der Gründerkoordinator Ruhr, Christian Lüdtke, der beim Innovation Day mit in der Jury saß.

Weitere Unterstützter aus Wissenschaft und Wirtschaft
Neben dem Initiativkreis Ruhr zählten die NRW-Bank, der Gründerfonds Ruhr und das Technologiezentrum Dortmund zu den weiteren Unterstützern der Veranstaltung. Der Gründerfonds Ruhr, den der Initiativkreis Ruhr gemeinsam mit der NRW.BANK ins Leben gerufen hat, verfügt über ein Risikokapital-Volumen von aktuell 34,5 Millionen Euro und investiert in innovative Startups der Region.

„Überlastete Straßen und Emissionen in den Innenstädten zeigen, wie dringend wir kreative, digitale Mobilitätslösungen brauchen. Deshalb freue ich mich sehr, dass die Metropole Ruhr vielversprechende Startups mit innovativen Unternehmern und Wissenschaftlern zusammenbringt, um sich über neue Konzepte auszutauschen und die besten Ideen zu prämieren“, sagte NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. „Beim Thema Gründung ist die Metropole Ruhr auf dem Sprung nach vorne. Denn hier finden Startups alles, was sie für ein erfolgreiches Wachstum benötigen – Flächen, Partnernetzwerke und Finanzierung. Mit dem Innovation Day bringen wir Gründer mit etablierten Unternehmen wie thyssenkrupp, BMW und VW sowie dem Mittelstand zusammen. So stärken wir die Wirtschaft wie auch die Gründungsaktivitäten in der Region nachhaltig“, sagte Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der regionalen Wirtschaftsförderung Business Metropole Ruhr GmbH.

Das Pitch-Finale war der Höhepunkt des dreistufigen Wettbewerbs. Beim „Innovation Slam“ präsentierten Experten Trends. Dabei ging es etwa darum, inwiefern Elektromobilität für alle Nutzer attraktiv sein kann. Darüber hinaus konnten die Teilnehmer in der „Trendecke“ zahlreiche neue Produkte entdecken. „Der Wettbewerb hat uns dabei geholfen, nochmals intensiv unser Produkt zu überprüfen und zu verbessern sowie wertvolle Kontakte zu Unternehmen geliefert“, sagte Jan Lubitzsch von karmaticket aus Bochum. Für seine App, die Inhaber von Monatstickets mit Mitfahrern vernetzt, hat der Jungunternehmer in der Kategorie „Prototyp“ den zweiten Platz erreicht.