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Ruhrgebiet ist Top-Adresse für Elite-Studierende aus den USA

Michael R. Keller, Generalkonsul der USA in Düsseldorf (Mitte links), Dr. Thomas A. Lange, Co-Moderator des Initiativkreises Ruhr (Mitte rechts), und Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH (links), begrüßten die US-Stipendiaten im Ruhrgebiet. (Foto: Initiativkreis Ruhr)

  • RuhrFellowship macht angehende Natur- und Ingenieurwissenschaftler zu Botschaftern der Region
  • Initiativkreis Ruhr und UA Ruhr ermöglichen Stipendiaten wertvolle Kontakte in Wirtschaft und Wissenschaft
  • US-Generalkonsul Michael R. Keller und Co-Moderator Dr. Thomas A. Lange begrüßen die Gäste in Essen

Das Ruhrgebiet ist eine Top-Adresse für angehende Natur- und Ingenieurwissenschaftler amerikanischer Eliteuniversitäten: Als RuhrFellows 2017 lernen Studierende der Universitäten Berkeley, Harvard, Pennsylvania und Princeton in diesem Sommer die Region kennen. Auf Einladung des Initiativkreises Ruhr und der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) werden 17 US-Studierende zu „Botschaftern des Ruhrgebiets“. Zum Auftakt gab es in Essen eine herzliche Begrüßung durch den höchsten Diplomaten der USA im äußersten Westen Deutschlands, Generalkonsul Michael R. Keller, und Dr. Thomas A. Lange, Co-Moderator des Initiativkreises Ruhr.

Summer-School und Praktikum: Programm hat zwei Phasen
Das im sechsten Jahr angebotene Programm besteht aus zwei Phasen: Im Juni besuchen die RuhrFellows eine Summer-School. Das akademische Programm organisiert die UA Ruhr in diesem Jahr unter der Federführung der Universität Duisburg-Essen. Im Juli absolvieren die zehn US-Stipendiatinnen und sieben Stipendiaten vierwöchige Praktika bei Unternehmen der Region. 

„Diese Austauschprogramme sind von unschätzbarem Wert für die teilnehmenden Studierenden und Firmen, aber man sollte auch nicht übersehen, wie außerordentlich wichtig solche Austausche insgesamt für das transatlantische Verhältnis sind“, sagt Generalkonsul Michael R. Keller.

Ein Ziel des Stipendien-Programms sind langfristige Forschungs- und Wirtschaftskooperationen zwischen dem Ruhrgebiet und den US-Eliteuniversitäten. Zu diesem Zweck werden die RuhrFellows eng in das Alumni-Programm des Verbindungsbüros der UA Ruhr in New York eingebunden. „Unsere Gäste kommen als Fremde und gehen als Freunde. Manche US-Stipendiaten kehren sogar ins Ruhrgebiet zurück, um ihre berufliche Zukunft in der Region zu suchen“, betont Co-Moderator Lange, der gleichzeitig Vorsitzender der NATIONAL-BANK AG ist.

„Wir haben ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt“, sagt Professor Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen. „Ich bin mir sicher, dass wir unsere Gäste vom hohen internationalen Standard unserer Universitäten und Unternehmen überzeugen können.“

Praktikumsplätze bieten in diesem Jahr die Unternehmen Brenntag, Contilia, duisport, EMSCHERGENOSSENSCHAFT und LIPPEVERBAND, Evonik, HOCHTIEF, innogy, ista, KPMG, NATIONAL-BANK, RAG und Vaillant an. Das prall gefüllte Programm sieht zudem vor, das Ruhrgebiet als attraktives Arbeits- und Lebensumfeld zu präsentieren. So wechseln sich Besuche bei Unternehmen und kulturelle Angebote ab. Natürlich stehen auch Deutschkurse auf dem Stundenplan.

Transatlantic RuhrFellowship startet
Erstmals führt das Stipendienprogramm in diesem Sommer auch in die entgegengesetzte Richtung: Beim Transatlantic RuhrFellowship können besonders begabte und interessierte Studierende aus dem Ruhrgebiet Einblicke in die amerikanische Unternehmenskultur gewinnen und praktische Arbeitserfahrungen in der Metropolregion New York sammeln.

Ein Foto in druckfähiger Auflösung gibt es hier.