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Tönjes und Lange führen den Initiativkreis Ruhr weitere zwei Jahre

Für eine zweite Amtszeit wiedergewählt: Bernd Tönjes, Moderator des Initiativkreises Ruhr (r.), und Dr. Thomas A. Lange, Co-Moderator. (Foto: Initiativkreis Ruhr)

  • Vollversammlung stimmt einstimmig für die Wiederwahl der Moderatoren bis Ende 2019
  • Neue starke Einheiten für die Leitthemen Bildung und Gründungen
  • Positive Bilanz der ersten Amtszeit

Der Initiativkreis Ruhr wird auch in den kommenden beiden Jahren von Bernd Tönjes, Vorstandsvorsitzender der RAG Aktiengesellschaft, und Dr. Thomas A. Lange, Vorsitzender des Vorstandes der NATIONAL-BANK Aktiengesellschaft, geführt. Bei der Herbstvollversammlung des Initiativkreises Ruhr in Essen wählten die Persönlichen Mitglieder am heutigen Samstag, 18. November, einstimmig Tönjes und Lange für eine weitere Amtszeit vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2019 als Moderator und Co-Moderator. Erstmals in der Geschichte des Initiativkreises Ruhr wurden damit beide Moderatoren für eine zweite Amtszeit berufen.

Tönjes (61) und Lange (54) dankten den Mitgliedern des Initiativkreises Ruhr für das Vertrauen. „Wir verstehen unsere Wiederwahl auch als einen klaren Auftrag, die etablierten Projekte fortzuführen und die jungen Aktivitäten des Initiativkreises im Sinne unseres Leitmotivs ‚Gemeinsam für ein junges Ruhrgebiet‘ konsequent weiterzuentwickeln“, sagte Tönjes. „Neben dem Klavier-Festival Ruhr als dem kulturellen Leitprojekt und dem Klimaprojekt InnovationCity Ruhr werden wir deshalb die Leitthemen Bildung und Gründungen weiter intensiv vorantreiben“, betonte Lange.

Zwei Beispiele dafür sind Dr. Britta L. Schröder und Dr. Christian Lüdtke. Sie verstärken als neue Kräfte den Initiativkreis:

Geschäftsführerin für Stiftung TalentMetropole Ruhr gGmbH
Dr. Britta L. Schröder hat zum 1. November in der Stiftung TalentMetropole Ruhr gGmbH, unter deren Dach der Initiativkreis seine Bildungsaktivitäten bündelt, ihre Arbeit als neue Geschäftsführerin aufgenommen. Ihre besondere Aufgabe liegt darin, weitere Unterstützer und zusätzliche Geldmittel für die Bildungsaktivitäten zu erschließen. Ein Ziel ist es, auch Unternehmen außerhalb des Initiativkreises als Partner für die Stiftung TalentMetropole Ruhr gGmbH zu gewinnen. Dies wird durch die neue, als gemeinnützig anerkannte Gesellschaft möglich. Schröder hatte zuvor als Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Düsseldorf umfassende Erfahrung im Aufbau von Stiftungen und in der Akquisition von Mitteln gesammelt.

Gründerkoordinator Ruhr hat seine Arbeit aufgenommen
Auch Dr. Christian Lüdtke hat als neuer Gründerkoordinator Ruhr seine Arbeit bereits begonnen. Als direkter Ansprechpartner für Gründer und Schnittstelle zur etablierten Wirtschaft treibt er den Ausbau des Startup-Ökosystems in der Region voran. Gemeinsam mit dem Gründerfonds Ruhr, der mehr als 30 Millionen Euro Risikokapital für innovative Startups bereitstellt, wird der Gründerkoordinator Ruhr von Januar 2018 an seinen Sitz auf dem Welterbe Zollverein haben. Die neue zentrale Anlaufstelle der Ruhr-Wirtschaft für innovative Startups im dortigen „Haus 5“ ist ein wesentlicher Baustein der Gründerallianz Ruhr, die vom Initiativkreis Ruhr und den Initiatoren von „Glückauf Zukunft!“ – RAG-Stiftung, RAG Aktiengesellschaft und Evonik Industries AG – getragen wird.

„Das Ruhrgebiet hat auf den Feldern Bildung und Firmengründungen ein enormes Potenzial“, so Tönjes. „Wir wollen die Fachkräfte und die Jungunternehmer von Morgen finden und fördern. Wie schon bei InnovationCity und dem Klavier-Festival schaffen wir mit der Stiftung TalentMetropole Ruhr gGmbH und der Gründerallianz Ruhr nun neue starke Einheiten. An ihrer Spitze stehen kompetente Führungspersönlichkeiten mit großer Eigenverantwortung, die direkt an Dirk Opalka, Geschäftsführer der Steuerungsgesellschaft Initiativkreis Ruhr GmbH, berichten. Damit stellen wir die Leitthemen Bildung und Gründungen noch professioneller für eine erfolgreiche Zukunft auf.“

InnovationCity und Klavier-Festival sind Erfolgsbeispiele
Die beiden Moderatoren zogen eine positive Bilanz ihrer ersten Amtszeit. InnovationCity Ruhr werde auf 20 weitere Quartiere in der Region ausgerollt, die dem Beispiel Bottrop folgen. Das Klavier-Festival erfreue sich großer Beliebtheit mit jährlich deutlich mehr als 50.000 Besuchern. Die TalentTage Ruhr 2017 hätten als Deutschlands größte Leistungsschau der Bildung mit rund 140 Veranstaltungen in 26 Städten des Ruhrgebiets eine neue Rekordmarke erreicht. Und im Leitthema Gründungen seien mit dem Start des Gründerfonds und dem Gründerkoordinator sowie Veranstaltungskooperationen wie dem RuhrSummit als größtem Startup-Treffen der Region neue Pflöcke eingeschlagen worden.

„Das Ruhrgebiet wird noch allzu oft als Defizitregion definiert“, sagte Lange. „Dabei ist es eine Chancenregion auf dem Sprung. Hier herrscht insbesondere unter Firmengründern eine echte Aufbruchstimmung. Diesen Schwung werden wir weiterhin mit großem Einsatz befördern.“

Social-Media-Aktion hat 11.000 Abonnenten gewonnen
An neuen Lösungen aus Sicht junger Menschen arbeitet der von den Moderatoren ins Leben gerufene „Junge Initiativkreis Ruhr“. Die Gruppe aus Nachwuchsführungskräften der Mitgliedsunternehmen hat als ersten Schritt die Social-Media-Aktion #läuftimruhrgebiet entwickelt. Sie lenkt mit pfiffigen Motiven über die sozialen Netzwerke Facebook, Twitter und Instagram sowie der Website www.dasruhrgebiet.de den Blick auf die vielen positiven und überraschenden Seiten der Region. Allein auf Facebook hat #läuftimruhrgebiet seit dem Start im April 2017 rund 11.000 Abonnenten gewonnen.

Initiativkreis setzt sich für Gelingen der Ruhrkonferenz ein
„Die Basis für den künftigen Erfolg des Ruhrgebiets ist sein industrieller Kern mit international starken Hightech-Unternehmen“, betonte Tönjes. „Für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum braucht das Ruhrgebiet aber Investitionen, vor allem in die Verkehrs- und Dateninfrastruktur, in die Revitalisierung von Industrieflächen, in attraktive Wohnquartiere und nicht zuletzt in Bildung.“ Deshalb werde sich der Initiativkreis Ruhr aktiv für ein Gelingen der von der Landesregierung geplanten Ruhrkonferenz einsetzen, so Tönjes: „Die Ruhrkonferenz kann der Region einen spürbaren Schub bringen. Hier bleiben wir mit Blick auf die neue Landesregierung, die künftige Bundesregierung und die Europäische Union am Ball. Dabei setzen wir auf einen weiterhin engen Austausch.“

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