Wunderbar. Wandelbar.
Wir gestalten das Ruhrgebiet.

Geschichte

Der Initiativkreis Ruhr feierte im Jahr 2014 sein 25-jähriges Bestehen. Am 15. Februar 1989 hatte er sich bei einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert.

Vorangegangen war im Jahr 1988 eine Reihe vertraulicher Treffen im Apostelsaal des Bischöflichen Generalvikariats des Bistums Essen. Ein wichtiges Datum: der 3. Dezember 1988. Damals fasste eine Runde um „Ruhrbischof“ Kardinal Franz Hengsbach, Alfred Herrhausen, Sprecher des Vorstands der Deutschen Bank AG in Frankfurt, Rudolf von Bennigsen-Foerder, Vorstandsvorsitzender der VEBA AG in Düsseldorf, Adolf Schmidt, ehemals Vorsitzender der IG Bergbau, und Jürgen Gramke, damaliger Vorstandsvorsitzender des Vereins „pro Ruhrgebiet“, im Apostelsaal einen konkreten Entschluss: Den „Initiativkreis Ruhrgebiet“ mit dem Motto „Wir an der Ruhr – gemeinsam nach vorn“ als starke Institution der Wirtschaft zu präsentieren, um der Strukturkrise in der Region ein positives Signal entgegenzusetzen. Am 15. Februar 1989 sollte sich der Initiativkreis dann zum offiziellen Start der Öffentlichkeit vorstellen.

Die 1988 formulierte Vision der Gründer, aus dem sterbenden Ruhrgebiet einen starken und vielfältigen Wirtschaftsstandort und einen vitalen Lebensraum zu machen, ist Wirklichkeit geworden. Wer heute in das Ruhrgebiet kommt, findet ein dichtes Netz von Bildungs- und Forschungseinrichtungen wie sonst fast nirgends auf der Welt, global agierende Unternehmen und eine Kulturlandschaft, die europaweit ihresgleichen sucht.

Stets führten engagierte Moderatoren den Initiativkreis Ruhr mit individuellen Impulsen und nachhaltigen Ideen. Während die Mitgliedsunternehmen der ersten Stunde fast ausschließlich aus der Energiewirtschaft und der Montanindustrie kamen, sind heute fast alle Branchen vertreten: Neben Energie, Kohle und Stahl sind das etwa Dienstleistung, Finanzen, Handel, Immobilien, Logistik und Unternehmensberatung.

Die Gründer des Initiativkreises Ruhr (von links): Alfred Herrhausen, Franz Hengsbach und Rudolf von Bennigsen-Foerder.