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Neue Daueraustellung im Bergbau-Museum würdigt den Initiativkreis Ruhr

Nach zwei Jahren Bauzeit sind die beiden neuen Rundgänge im Deutschen Bergbau-Museum Bochum nun fertig. Dem Initiativkreis Ruhr als prägendem Akteur im Ruhrgebiet ist ein eigenes Exponat gewidmet.

„Es ist schön zu sehen, dass der Initiativkreis Ruhr mit dem Abschnitt der Ausstellung als prägender Akteur des Strukturwandels im Ruhrgebiet gewürdigt wird“, sagte Dirk Opalka anlässlich der feierlichen Einweihung der beiden neuen Rundgänge des Deutschen Bergbau-Museums Bochum am 28. November 2018. Für Besucher werden die neuen Abschnitte der Ausstellung ab Januar 2019 zugänglich sein.

Vorbereitung auf die Zeit nach der Kohle
Konzipiert wurden die ersten beiden der insgesamt vier neuen Rundgänge des Deutschen Bergbau-Museums Bochum durch ein mehrköpfiges wissenschaftliches Team von Kuratoren. Die Sanierung des Nordflügels und die Neugestaltung der Rundgänge zu den Themen Steinkohle und Mensch & Bergbau wurden von der RAG-Stiftung im Rahmen der Initiative „Glückauf Zukunft!“ unterstützt. Mit einer Fördersumme in Höhe von 15 Millionen Euro ist es eines der Leuchtturmprojekte von „Glückauf Zukunft!“. Anhand von rund 1.750 Objekten werden die vielschichtigen Innovationen, Entwicklungen, Veränderungen und Auswirkungen des Bergbaus auf Technik, Wirtschaft, Sozialleben und Kultur verdeutlicht. Etwa 600 davon entfallen auf den Steinkohlenrundgang. Die Exponate stammen zum größten Teil aus den Musealen Sammlungen des Deutschen Bergbau-Museums Bochum und wurden durch nationale sowie internationale Leihgaben und Schenkungen ergänzt.

Spezielle Würdigung des Initiativkreises
Auf der Museums-Tafel heißt es zum Initiativkreis: „Ende der 1980er Jahre gründete sich der Initiativkreis Ruhr als Verein, um der Strukturkrise im Revier mit zukunftsorientierten Impulsen zu begegnen. Als starke Institution ist die Initiative heute ein Zusammenschluss von mehr als 70 führenden Wirtschaftsunternehmen und Institutionen aus fast allen Branchen. Die Vision der Gründer, dem sterbenden Ruhrgebiet wieder Stärke und Vitalität zu verleihen, ist längst Wirklichkeit geworden.“

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