Neuigkeiten

Das waren die TalentTage Ruhr 2019


30. September 2019

„Mach mit!“ lautete das Motto der TalentTage Ruhr 2019 – und mehr als 30.000 junge Talente aus Schulen und Universitäten, Pädagogen und (Aus-)Bildungsfachleute folgten ihrem Aufruf.
Schüler schauten sich einen Operationssaal der Universitätsmedizin in Essen an. (Foto: TalentMetropole Ruhr)
Großes Interesse hatten die Schüler am Evonik-Schülerlabor. (Foto: TalentMetropole Ruhr)
Gut besucht war das Netzwerktreffen des TMR-Projekts GetReady/buddY. (Foto: TalentMetropole Ruhr)
Beim Alumni-Treffen des TalentCamp Ruhr in Bochum gab es Pizza. (Foto: TalentMetropole Ruhr)
Brot backen mit Bäcker Peter für die ganz Kleinen. (Foto: TalentMetropole Ruhr)
Im DLR_School_Lab konnten die Schülerinnen und Schüler selbst bei Experimenten mitmachen. (Foto: TalentMetropole Ruhr)
Beim Workshop Talentmobil der Uni Bochum konnten die Teilnehmer 3D-Druck ausprobieren. (Foto: TalentMetropole Ruhr)

Die TalentTage Ruhr: Das waren elf geballte Tage vom 18. bis 28. September mit 240 Veranstaltungen in 33 Städten des Ruhrgebiets rund um das Thema Bildung und Ausbildung. Das waren offene Türen, Workshops, Vorträge und Aktionstage in Unternehmen, Schulen, Universitäten, Kammern und Vereinen. Und das waren Tage voller Beispiele dafür, was die Region in Sachen Talentförderung draufhat. Die TalentTage sind zentrales Projekt der TalentMetropole Ruhr (TMR), dem Leitprojekt Bildung des Initiativkreises Ruhr.

„Die TalentTage Ruhr werden immer größer“, sagt Dr. Britta L. Schröder, Geschäftsführerin der Stiftung TalentMetropole Ruhr. „2014 sind wir noch mit 18 Veranstaltungen an fünf Tagen in sechs Städten gestartet. Diesmal waren die TalentTage in mehr als fünfmal so vielen Städten präsent. Etwas Vergleichbares findet sich nirgendwo sonst in ganz Deutschland.“

 

Von der „Wasser-Werkstatt“ bis zum Roboterbau

 

Die Mitmach-Angebote setzen schon bei den ganz kleinen Talenten an. So konnten bei „KNuT – Kinder in Naturwissenschaften und Technik“ 30 Kindergarten-Kinder in Marl in der „Wasser-Werkstatt“ des Vereins Chemkom experimentieren. Und sie hatten viel Spaß dabei. Trickfilm-Regisseure für einen Tag konnten die Jungen und Mädchen der Lindenschule Moers sein. Spielerisch Programmieren lernen konnten Schüler im EnergyLab, dem Schülerlabor des Wissenschaftsparks Gelsenkirchen. Um Technik ging es auch im Workshop „Ein kleiner Roboter kommt in Bewegung“ bei der MEDION AG in Essen oder im Evonik-Schülerlabor „Einsichten in die Nanowelt“ an der Universität Duisburg-Essen. Hier waren Schüler der Mittel- und Oberstufe angesprochen.

Die TalentTage nahmen neben den Schülern aber auch Eltern und Lehrer in den Blick. So informierten am „Tag des Stipendiums“ Partner wie das NRW-Zentrum für Talentförderung, Hochschulen und das Team von StipendienKultur Ruhr gleich an mehreren Orten im Ruhrgebiet darüber, welche Möglichkeiten es gibt, um starke und motivierte Talente mit Stipendien zu fördern. Denn die Chance auf ein Stipendium nutzen im Ruhrgebiet noch viel zu wenige Talente.

„Der Erfolg der TalentTage Ruhr ist nur möglich durch das große Engagement unserer mehr als 200 beteiligten Partner. Ihnen gilt unser besonderer Dank“, sagt Bernd Kreuzinger, der an der Seite von Schröder die Stiftung TalentMetropole Ruhr führt. „Die große Beteiligung und die Begeisterung der jungen Menschen machen sie zu etwas ganz Besonderem.“

Nach dem erfolgreichen Abschluss der TalentTage Ruhr steht gleich der nächste Höhepunkt im Veranstaltungsjahr der TalentMetropole Ruhr bevor: Sie zeichnet am Donnerstag, 7. November 2019, herausragende Nachwuchsförderer mit dem TalentAward Ruhr aus. Der Preis, der vor 750 Gästen im thyssenkrupp Quartier in Essen verliehen wird, ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert.

Bleiben Sie immer gut informiert