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Dortmunder Startup FilChange gewinnt beim „Salon des Créateurs“


01. November 2018

Das Dortmunder Startup FilChange ist der Gewinner des 2. Salon des Créateurs, zu dem die DesignMetropole Ruhr und der Initiativkreis Ruhr am 30. Oktober 2018 im Kunstmuseum Bochum eingeladen hatten. Die beiden FilChange-Gründer können jetzt den Preis im Wert von 5.000 Euro für Beratungs- und Gestaltungsleistungen der Bochumer Werbe-Agentur Beckdesign investieren.
Die Jury freut sich gemeinsam mit den Gewinnern Jasper Gruson und Phillipp Kremer. Rechts im Bild: Britta Dombrowe, Startup-Koordinatorin der Initiativkreis Ruhr GmbH. (Foto: Dennis Treu)
Foto: Dennis Treu
Foto: Dennis Treu
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Mit ihrer Idee für ein neuartiges 3D-Drucksystem haben die beiden Maschinenbau-Studenten Jasper Gruson und Philipp Kemper die Jury überzeugt. FilChange ermöglicht mit der Entwicklung eines neuartigen 3D-Drucksystems die Verarbeitung von beliebig vielen unterschiedlichen Kunststoffmaterialien und -farben in einem einzigen Bauteil. Die Verarbeitung erfolgt dabei sowohl unterbrechungs- als auch abfallfrei. Mit diesem Verfahren wollen Gruson und Kemper nun als Unternehmer starten. Und das, obwohl die Idee im wahrsten Sinne aus einer „Bierlaune“ heraus entstanden ist: „Alles hat damit begonnen, dass ein Kumpel abends bei einem Bierchen aus Spaß meinte, dass wir ja unter die Erfinder gehen und das Wechselsystem patentieren könnten. Das haben wir dann auch gemacht“, erzählt Gruson.

Gutes Design als Marktvorteil
Beim 2. Salon des Créateurs pitchten fünf nominierte Startups vor der Jury und einem Sounding Board um Gestaltungsleistungen im Wert von 5.000 Euro. Hintergrund des Salons ist die Erkenntnis, dass Design schon in der Entwicklungsphase von Produkten und Dienstleistungen eine essentielle Rolle spielt. International erfolgreiche Unternehmen wie Airbnb, Stripe, MailChimp und nicht zuletzt Apple haben es vorgemacht: Startups, die bereits in den Anfängen mit Designern zusammenarbeiten, entwickeln zielgenauer, strategisch wirksamer und letztendlich erfolgreicher. „Eine Idee kann noch so genial sein, ein Produkt noch so innovativ: Ist es aber schwer zu begreifen, schlecht zu bedienen, kurzlebig oder hässlich, dann werde ich dafür zu Recht keine Interessenten finden“, sagt Britta Dombrowe, Startup-Koordinatorin der Initiativkreis Ruhr GmbH. „Deshalb bringt Design den entscheidenden Marktvorteil und muss von vorneherein mitgedacht werden.“

Mehr zum 1. Salon des Créateurs lesen Sie hier.

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