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Initiativkreis Ruhr würdigt Sieger des Innovation Call 2019


22. Mai 2019

Ein neuartiger 3D-Drucker und ein Kleiderreinigungsgerät, das ohne Wasser und Chemie auskommt: Diese beiden Ideen sind die Gewinner des Innovation Call 2019. Die Sieger des bundesweiten Wettbewerbes stammen aus Dortmund und Aachen und setzten sich gegen sieben weitere Teilnehmer durch. Das Preisgeld von insgesamt 9.000 Euro stellte der Initiativkreis Ruhr bereit.
Die Gewinner des Innovation Call 2019 mit NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (3.v.r.). (Foto: BMR)
Eröffnung des Innovation Day (v.l.): Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH, Tobias Häusler, Moderator der Veranstatlung, Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Zollverein, und Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr GmbH. (Foto: BMR)
Eröffnung des Innovation Day (v.l.): Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH, Tobias Häusler, Moderator der Veranstatlung, Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Zollverein, und Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr GmbH. (Foto: BMR)
Ein Preisgeld in Höhe von 9.000 Euro stiftete der Initiativkreis Ruhr. Das Foto zeigt (v.l.): Dr. Britta Dombrowe, Gründungsexpertin des Initiativkreises Ruhr, Tobias Häusler, der die Veranstaltung moderierte, und Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr GmbH. (Foto: BMR)
Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW (Mitte), kam zur Preisverleihung. Mit im Bild: Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH (r.), und Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr GmbH (l.). (Foto: BMR)
Würdigte des Ruhrgebiet als Gründerstandort: Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW. (Foto: BMR)
"In unserer Gründerallianz Ruhr bringen wir etablierte Unternehmen mit hoch innovativen Startups zusammen", so Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH. (Foto: BMR)

Ideen brauchen Raum und Netzwerke: Beides bot der Innovation Day 2019 in Essen, bei dem am Dienstag, 21. Mai, die Preise verliehen wurden. Kreative Unternehmen und Gründer präsentierten ihre Produktvisionen an der Schnittstelle von Kreativwirtschaft und Umweltwirtschaft. Das Pitch-Finale am Innovation Day war der Höhepunkt des dreistufigen Wettbewerbs und eines spannenden Tages im SANAA-Gebäude. Beim „Innovation Slam“ erklärten Experten Anwendungsbeispiele aus den Kreativbranchen Architektur, Software/Games und Design. Veranstalter war die Business Metropole Ruhr GmbH.

FilChange siegt mit neuartigem 3D-Drucker
Das Projekt FilChange – Flexible 3D-Printing der beiden Dortmunder Jasper Gruson und Philipp Kemper gewann in der Kategorie Konzept. Ihre Entwicklung eines neuartigen 3D-Druckers ermöglicht eine unterbrechungsfreie Herstellung von Produkten, die aus beliebig vielen unterschiedlichen Kunststoffmaterialien und -farben bestehen. Der zweite Platz in der Kategorie ging an B.FAB GmbH – ebenfalls aus Dortmund. Ihr Format Bioökonomie produziert mit Hilfe der modernen Biotechnologie nachhaltig Chemikalien aus CO2, Wasser und regenerativem Strom.

Die RefresherBoxx war der Gewinner in der Kategorie Prototyp. Das Gerät von drei Entwicklern aus Aachen desinfiziert, trocknet und erfrischt Kleidung, Sportausrüstung und Schuhe, ohne Wasser und ohne Chemikalien. Die physikalische Methode der Reinigung kann in Hotels oder Sportstudios ressourcenschonend eingesetzt werden. Der zweite Platz in dieser Kategorie ging an Zolitron Technology aus Bochum. Die kognitive Sensorplattform misst über zehn Jahre ohne Wartungskosten Umgebungsdaten wie Vibration, Temperatur, Magnetfelder und Position.

„Das Ruhrgebiet ist eine Hightech-Region“
„Das Ruhrgebiet ist eine Hightech-Region mit international agierenden Unternehmen“, sagt Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH. „In unserer Gründerallianz Ruhr bringen wir sie mit hoch innovativen Startups zusammen. Wie sehr die etablierte Wirtschaft von jungen Firmengründungen im Ruhrgebiet profitieren kann, hat auch der Innovation Day gezeigt.“

„Es gilt, neue Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und in innovative Geschäftsmodelle umzusetzen. Dafür müssen wir die nötigen Freiräume schaffen. Der Innovation Day bietet einen solchen Freiraum und ist eine gute Gelegenheit, Cross-Innovationen zu erproben und den Austausch von traditionellen Unternehmen mit jungen Start-ups zu fördern“, sagt Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW. „Branchenübergreifende Kooperationen sind eine wichtige Quelle für Innovationen in Nordrhein-Westfalen. Gerade im Bereich GreenTech bieten solche erfolgreichen Cross-Innovationen zwischen kreativen und technologieintensiven Unternehmen starke Wachstumsimpulse für unseren Digitalstandort.“

„Im Ruhrgebiet wissen wir: Wandel ist permanent“
„Neue Ideen sind kein Selbstläufer. Im Ruhrgebiet wissen wir: Wandel ist permanent, Innovation ist ein ständiger Prozess. Wir haben mit unserer Hochschullandschaft und etablierten Unternehmen auch beste Voraussetzungen für neue Ideen und Unternehmensgründungen geschaffen“, sagt Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr GmbH. „Der Innovation Day schafft die Verbindung von innovativen Gründern und erfahrenen Industrieunternehmen.“

Unterstützer der Veranstaltung war neben dem Initiativkreis Ruhr die NRW.BANK, dynamis, die :agile Accelerator GmbH und der Regionalverband Ruhr.

Mehr Innovations- und Gründungsprojekte des Initiativkreises Ruhr finden Sie hier.

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