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Internationale Logistik-Experten tauschten sich aus


16. Juni 2020

Ihre innovativen Lösungen in der Logistik konnten Startups interessierten Unternehmensvertretern vorstellen. Die Gründerallianz Ruhr hat das erste „Matchmaking“ dieser Art mitorganisiert.

Ziel war es, eine Zusammenarbeit zu fördern, von dem das Unternehmen und das Startup profitieren. Insgesamt haben zwölf Startups sowie Unternehmensvertreter von Evonik, FIEGE Logistik und BASF an der virtuellen Veranstaltung teilgenommen. Organisiert wurde das Online-Treffen von der Gründerallianz Ruhr, startport in Duisburg, dem Digital Hub Logistics in Hamburg sowie dem EIT Digital und dem EIT Manufacturing.

Im Mai hatten sich Akteure des Startup-Ökosystems auf Einladung der Gründerallianz und des Initiativkreises Ruhr beim Gründergipfel Ruhr darüber beraten, wie Startups bestmöglich unterstützt werden können, die durch die Krise ins Schleudern geraten sind. Eine Erkenntnis: Startups benötigen dringend Aufträge. Die Vernetzung mit etablierten Unternehmen hat deshalb Priorität in der Startup-Förderung. Hier setzt die Gründerallianz Ruhr an. „Ziel der Gründerallianz Ruhr ist es zum einen, die Akteure im Startup-Ökosystem Ruhr stärker zu vernetzen und zum anderen, die Region mit ihren spannenden Unternehmen insbesondere für Gründer im B2B-Bereich auf den Radar zu bringen. Mit dem Matchmaking und den teilnehmenden Logistik-Partnern haben wir hierfür einen starken Hebel“, sagte Stefan Weber, Startup-Ecosystem Manager des Initiativkreises Ruhr.

Aufgrund der hohen Dichte von Logistikern an den Standorten Duisburg und Hamburg zieht es immer mehr Startups in diese Städte. Um vor Ort eine bestmögliche Vernetzung zu gewährleisten, unterstützen startport in Duisburg und der Digital Hub Logistics in Hamburg Startups bei ihrer Gründung und im Kontakt zu Unternehmen vor Ort. „Durch die Zusammenarbeit mit Startups wollen wir Unternehmen in der Region fit für die Zukunft machen. Duisburg ist wie auch Hamburg sehr stark in der Logistik. Diese Stärke wollen wir mit der Innovationsplattform startport in Duisburg ausbauen, um auch in Zukunft im internationalen Wettbewerb vorne dabei zu sein“, so Peter Trapp, Managing Director von startport. Im Logistics Performance Index der Weltbank belegt Deutschland den 1. Platz unter 160 Staaten. Doch wer „Logistik-Weltmeister“ bleiben möchte, muss hart dafür arbeiten.

„Mit startport eine gemeinsame Veranstaltung auszurichten soll nur der Startschuss für eine tiefere Zusammenarbeit und Austausch in Zukunft sein“, sagte Johannes Berg, Geschäftsführer des Digital Hub Logistics in Hamburg.

Ruhrgebiet lockt auch internationale Startups
Dass das Interesse an den Unternehmen des Ruhrgebiets auch über Deutschlands Grenzen hinaus geht, zeigt die Teilnahme von EIT Digital & EIT Manufacturing. Beide Partner treiben weltweit die Themen Digitalisierung und Innovation. Wolfgang Kniejski, Senior Business Creation Manager bei EIT Manufacturing: „Gerade für den B2B-Bereich ist ein starkes Netzwerk von enormer Bedeutung, um Unternehmen beim Zugang zu passenden Startup-Lösungen zu unterstützen. Mit Formaten wie dem Matchmaking adressieren wir genau diese Bedürfnisse beider Seiten - und heben das Ruhrgebiet auch international auf den Startup-Radar.”

Schon vor der Online-Veranstaltung wurden nach Interessenslage Unternehmen und Startups gemeinsame Termine zugeordnet. Noch während der Veranstaltung konnten sich die Startups durch eine überzeugende Kurzpräsentation letzte Zeitfenster für Gespräche mit den Unternehmen erkämpfen.

Victor Kaupe, Projektmanager bei BASF, lobte das Treffen: „Das Matchmaking ist durch die individuelle, zielgerichtete Vorauswahl der Startups sehr gut gelungen und hat für uns einen echten Mehrwert geboten. Absolut empfehlenswert!“

„Da aktuell keine physischen Veranstaltungen stattfinden können, bin ich umso dankbarer für die Möglichkeit beim Matchmaking heute pitchen zu dürfen. Das Online-Event hat dabei alles mitgebracht, was es braucht: Eine gute Organisation, interessante Ansprechpartner und einen unterhaltsamen Networking-Teil durch das Beer-Tasting“, freute sich auch Marian Pufahl, Mitgründerin des Logistik-Startups synfioo. Denn zum Abschluss gab es eine gemeinsame Bierprobe an den Bildschirmen.

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