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Kultur

Klavier-Festival Ruhr füllt Konzertlücke mit „Musik für zu Hause“


08. April 2020

Angesichts der Corona-Pandemie hat das Klavier-Festival Ruhr seinen Spielplan weiter überarbeitet. Es überbrückt die konzertlose Zeit mit einem digitalen Angebot.

Das Klavier-Festival Ruhr hat seinen Spielplan aktualisiert und für seine bis Ende Mai geplanten Konzerte neue Termine zwischen 30. August und 28. November 2020 gefunden. Einzig das ursprünglich für den 21. April 2020 mit Mitsuko Uchida vorgesehene Konzert wird voraussichtlich erst beim Klavier-Festival Ruhr 2021 stattfinden können. Die aktualisierte Liste der Nachholtermine auf der Webseite des Klavier-Festivals Ruhr ist unter der Adresse www.klavierfestival.de/nachholtermine zu finden. Außerdem beflügelt das Klavier-Festival Ruhr nun auch digital: Ab Karfreitag, 10. April, überbrückt es die bevorstehende konzertlose Zeit mit Video- und Tonaufnahmen von Konzerten der vergangenen Jahre. „Wir wollen unser Publikum während der Pandemie nicht alleine lassen“, erklärt Intendant Franz Xaver Ohnesorg. „Hervorragende Aufnahmen aus der CD-Reihe ‚Edition Klavier-Festival Ruhr‘ und DVD-Aufzeichnungen unserer Konzerte sollen dazu beitragen, diese nicht ganz einfache Zeit zu überstehen. Die Musik soll aufbauen, ermuntern und zuversichtlich machen.“

Das „Digitale Klavier-Festival Ruhr“ startet am Karfreitag, 10. April um 10 Uhr unter der Adresse www.klavierfestival.de/musik-fuer-zuhause mit einer Video-Aufnahme der beiden Klavierkonzerte von Franz Liszt in einer schon heute als historisch geltenden TV-Aufzeichnung mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin unter der Leitung des im Jahr 2016 verstorbenen Großmeisters Pierre Boulez. Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven, gespielt von Benjamin Moser und Mona Asuka, sind ab 14. bzw. 16. April zu hören.

Am Samstag, 18. April startet eine Video-Live-Aufnahme vom Klavier-Festival Ruhr 2010: Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin spielen unter der Leitung von Andris Nelsons Frédéric Chopins Klavierkonzert Nr. 1 in e-Moll op. 11. Am 20. und 22. April werden wiederum Klavierwerke Ludwig van Beethovens übertragen, diesmal interpretiert von Herbert Schuch und Tamara Stefanovich. Das Video des Zweiten Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21 Frédéric Chopins – wieder mit Daniel Barenboim und Andris Nelsons – ist ab 25. April zu sehen. Den April-Spielplan beschließen ab 27. April Dennis Russell Davies und Maki Namekawa mit Ausschnitten aus Beethovens Fidelio in einer Klavierfassung Alexander Zemlinskys und ab 29. April Benjamin Moser mit der c-Moll-Sonate Nr. 32 op. 111. Die Aufnahmen sind an den genannten Tagen ab 10 Uhr abrufbar. Die Video-Mitschnitte mit Daniel Barenboim bleiben jeweils nur für wenige Tage verfügbar.

Eintrittskarten für die neu terminierten Konzerte ab August 2020 bleiben gültig, können aber auch dort, wo sie erworben wurden, zurückgegeben oder in einen Gutschein umgetauscht werden. Natürlich hofft das Festival, dass ihm seine Besucher an den neuen Konzertterminen die Treue halten. Ohnesorg hierzu: „Sollte dies im Einzelfall zeitlich nicht möglich sein, wären wir sehr dankbar, wenn unsere Kunden den Wert der Eintrittskarten in eine steuerbegünstigte Spende umwandeln würden.“ In diesem Fall bittet das Klavier-Festival Ruhr um die Zusendung der originalen Konzertkarten an: Stiftung Klavier-Festival Ruhr, Brunnenstr. 8, 45128 Essen.

Kartenbestellungen sind weiterhin möglich unter der Hotline (0221) 280 220 oder platzgenau im Internet (www.klavierfestival.de).

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