Spitzenmanager beraten junge Gründer – Auftakt von „Smart am Start“


07. Juli 2016

Besprachen ihr Geschäftskonzept mit GELSENWASSER-Chef Henning R. Deters (r.): die Gründer Tino Hölters, Tobias Terheiden und Yannick Yonat (v.l.) vom Startup CEGen (Foto: GELSENWASSER).
  • Gründerteam bei GELSENWASSER-Chef Henning R. Deters
  • CEGen-Idee nützt Stromverbrauchern und Netzbetreibern
  • Initiativkreis Ruhr öffnet Startups sein Firmen-Netzwerk

Der Initiativkreis Ruhr bringt Firmenstarter mit Wirtschaftslenkern aus der Region zusammen: Bei dem Impulsprojekt „Smart am Start“ besprechen Gründer ihr Geschäftskonzept in einem persönlichen Treffen mit Spitzenmanagern aus den Mitgliedsunternehmen des Initiativkreises. Die Startups erhalten auf diese Weise wertvollen Rat aus erster Hand. Beim Auftakt von „Smart am Start“ stellte das Gründertrio von „Connected Energy Generation“ (CEGen), Tino Hölters, Yannick Jonat und Tobias Terheiden, seine Geschäftsidee dem Vorstandsvorsitzenden der GELSENWASSER AG, Henning R. Deters, in der Hauptverwaltung des Wasser- und Energieversorgers in Gelsenkirchen vor.

Das Startup CEGen will die Energiewende für Besitzer von Photovoltaikanlagen wirtschaftlich attraktiver und für Netzbetreiber effizienter gestalten. Dazu haben die jungen Unternehmer eine elektronische Steuerbox entwickelt, die es ermöglicht, Daten aus Photovoltaikanlagen auszulesen und diese intelligenter zu steuern. Die Daten übermittelt das CEGen-Team an die Strombörse und an Netzbetreiber. So werden Photovoltaikanlagen und Stromverbraucher an mehreren Standorten in einem virtuellen Kraftwerk miteinander vernetzt. In diesem Kleinanlagen-Verbund können Verbraucher die Stromerzeugung in Deutschland nachhaltiger und CO2-ärmer gestalten. Die Netzbetreiber wiederum erhalten eine günstige Alternative zum Netzausbau, weil sie von der Planbarkeit der Stromeinspeisung profitieren können.

Deters: Ein tatkräftiger Beitrag für die Zukunft unserer Region
„Die Unterstützung von chancenreichen Gründern, jungen Firmen und damit neuen Arbeitsplätzen im Ruhrgebiet ist mir ein persönliches Anliegen“, sagt GELSENWASSER-Chef Deters. „Deshalb freue ich mich, über ,Smart am Start‘ einen tatkräftigen Beitrag für die Zukunft unserer Region leisten zu können. Ich wünsche dem Team viel Erfolg.“ CEGen habe mit der Idee eines deutschlandweit virtuellen Kraftwerks für Photovoltaik-Anlagen einen zukunftsträchtigen Markt im Blick. Eine intensive Zusammenarbeit mit dem Gründerteam, aus dem zwei Mitglieder an der Universität Duisburg-Essen studiert haben, sei nicht ausgeschlossen. Dazu werde es weitere Gespräche zwischen GELSENWASSER und CEGen geben.

„Der Initiativkreis Ruhr und GELSENWASSER haben uns die Möglichkeit eröffnet, unser Konzept im persönlichen Gespräch durchzuspielen und bei einem Branchen-Schwergewicht aus der Region praxisnah auf den Prüfstand zu stellen“, sagt CEGen-Mitgründer Jonat. „Von diesem konstruktiven Austausch werden wir profitieren. Das macht uns Mut, unseren Weg voller Energie weiterzugehen.“ Für ihre Startup-Idee waren die jungen Unternehmer beim Gründungswettbewerb „start2grow“ der Wirtschaftsförderung Dortmund im Februar mit dem Sonderpreis in der Kategorie Technologie prämiert worden.

Das Gründerprojekt bringt gute Kooperationen ins Rollen
„Die ersten Schritte sind für Gründer die wichtigsten. Hier können unsere Unternehmen mit ihrem Know-how wertvolle Starthilfe geben“, sagt Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH. „Wir eröffnen Startups einen Zugang zum wichtigsten Netzwerk der Ruhr-Industrie. ,Smart am Start‘ bringt zudem gute Kooperationen ins Rollen. Mit seinen Gründeraktivitäten will der Initiativkreis Ruhr insbesondere wissensbasierte und technologiegetriebene Firmenstarts fördern. Denn das Ruhrgebiet bietet Gründern hervorragende Chancen.“

Ein Video zum Auftakt von „Smart am Start“ finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Impulsprojekt „Smart am Start“ finden Sie hier.

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