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Vollversammlung des Initiativkreises Ruhr – Projekte der Ruhr-Konferenz zügig umsetzen


16. November 2019

Sprachen bei der Herbst-Vollversammlung 2019 des Initiativkreises Ruhr auch über die Ruhr-Konferenz und die Olympia-Bewerbung 2032 (v. l.): Frank Dopheide, Chef der Handelsblatt Media Group, Initiativkreis-Co-Moderator Dr. Thomas A. Lange, Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Initiativkreis-Moderator Bernd Tönjes und Michael Mronz, Gründer der Initiative „Rhein Ruhr City 2032“. (Foto: Initiativkreis Ruhr)
Sprachen bei der Herbst-Vollversammlung 2019 des Initiativkreises Ruhr über die Ruhr-Konferenz (v. l.): Moderator Bernd Tönjes, Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner und Co-Moderator Dr. Thomas A. Lange. (Foto: Initiativkreis Ruhr)
Sprachen bei der Herbst-Vollversammlung 2019 des Initiativkreises Ruhr auch über die Ruhr-Konferenz und die Olympia-Bewerbung 2032 (v. l.): Frank Dopheide, Chef der Handelsblatt Media Group, Initiativkreis-Co-Moderator Dr. Thomas A. Lange, Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Initiativkreis-Moderator Bernd Tönjes und Michael Mronz, Gründer der Initiative „Rhein Ruhr City 2032“. (Foto: Initiativkreis Ruhr)
Sprachen bei der Herbst-Vollversammlung 2019 des Initiativkreises Ruhr über die Ruhr-Konferenz (v. l.): Moderator Bernd Tönjes, Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner und Co-Moderator Dr. Thomas A. Lange. (Foto: Initiativkreis Ruhr)
  • Minister Holthoff-Pförtner diskutierte mit den Mitgliedern über den aktuellen Stand
  • Moderator Tönjes: Wir wollen weiterhin konstruktiv zu einem Gelingen beitragen
  • Co-Moderator Lange: Wir unterstützen eine Bewerbung für Olympische Spiele 2032 an Rhein und Ruhr

Der Initiativkreis Ruhr begrüßt, dass die nordrhein-westfälische Landesregierung die Ruhr-Konferenz als gesellschaftlich breit angelegten Prozess weiter vorantreibt. „Jetzt müssen die 74 ausgewählten Einzelprojekte priorisiert und zügig umgesetzt werden“, sagte Bernd Tönjes, Moderator des Initiativkreises Ruhr. Bei der Vollversammlung des Initiativkreises Ruhr am heutigen Samstag diskutierte der zuständige Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, mit den Mitgliedern über den Stand der Ruhr-Konferenz.

Tönjes, der auch Vorsitzender des Vorstandes der RAG-Stiftung ist, erinnerte daran, dass Ministerpräsident Armin Laschet in der Vollversammlung des Initiativkreises Ruhr im April 2018 den Startschuss für die Ruhr-Konferenz gegeben hatte. Seither habe sich das Wirtschaftsbündnis aktiv an der Arbeit der Ruhr-Konferenz beteiligt. So hatten sich führende Persönlichkeiten der Mitgliedsunternehmen in die Moderation von insgesamt elf der 20 Themenforen eingebracht. Tönjes erneuerte die Bereitschaft des Initiativkreises zur Kooperation: „Mit den fünf Handlungsfeldern Wirtschaft, Bildung, Mobilität, Energie und Vielfalt sind die richtigen Themen gesetzt. Wir wollen weiterhin konstruktiv zu einem Gelingen der Ruhr-Konferenz beitragen.“ Der weitere Ausbau des Initiativkreis-Klimaleitprojekts InnovationCity Ruhr auf zusätzliche Quartiere sei ebenso in die Ruhr-Konferenz aufgenommen worden wie Konzepte zur Talentförderung der TalentMetropole Ruhr, Leitprojekt Bildung des Initiativkreises.

Das Ruhrgebiet als „Chancenregion" auf dem Sprung
Minister Holthoff-Pförtner dankte dem Initiativkreis Ruhr für seinen großen Einsatz für die Ruhr-Konferenz: „Viele der vertretenen Unternehmen sind als Ko-Moderatoren an den Spitzen der Themenforen aktiv. Das ist die Vernetzung, die das Ruhrgebiet braucht.“ Der Minister erläuterte den ganzheitlichen Ansatz der Ruhr-Konferenz: „Wenn wir Investitionen ins Ruhrgebiet holen wollen, Gründer anziehen, unsere hellsten Köpfe hier halten wollen, dann müssen wir in allen Politikfeldern Impulse setzen. Genau das stellen unsere fünf Handlungsfelder sicher.“

„Wir sind seit Langem überzeugt: Das Ruhrgebiet ist eine Chancenregion auf dem Sprung in eine erfolgreiche Zukunft“, sagte Dr. Thomas A. Lange, Co-Moderator des Initiativkreises Ruhr und Vorsitzender des Vorstandes der NATIONAL-BANK. „Diese Überzeugung haben wir kontinuierlich auch über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus nach außen getragen. Deshalb freuen wir uns, dass die Landesregierung der Ruhr-Konferenz das Leitmotiv ‚Chancenregion Ruhr‘ gegeben hat. Denn von der Ruhr-Konferenz muss ein starkes Signal des Aufbruchs ausgehen.“

Der Initiativkreis Ruhr befürwortet zudem die Idee zur Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele an Rhein und Ruhr im Jahr 2032. Der Gründer der Initiative „Rhein Ruhr City 2032“, Michael Mronz, stellte in der Vollversammlung die Pläne vor. Im Zuge der Ruhr-Konferenz soll die Olympische Idee im Ruhrgebiet verankert werden. „Wir unterstützen eine Bewerbung für ökologisch und ökonomisch nachhaltige Olympische Spiele, die auf einer breiten gesellschaftlichen Basis steht“, sagte Lange.

Weichen für die Zukunft gestellt
Bei seiner Vollversammlung stellte der Initiativkreis Ruhr zudem die Weichen für die Zukunft: Die anwesenden Mitglieder wählten Rolf Buch, Vorsitzender des Vorstandes von Vonovia, zum künftigen Vorsitzenden des Vereins Initiativkreis Ruhr (Moderator) und Dr. Andreas Maurer, Senior Partner und Industriegüter-Experte bei der Boston Consulting Group in Düsseldorf, zu seinem Stellvertreter (Co-Moderator). Buch und Maurer wurden für die Amtszeit 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2022 gewählt. Auf Wunsch der Mitglieder werden die Moderatoren Tönjes und Lange den Initiativkreis Ruhr für ein weiteres Jahr bis zur Übernahme durch ihre Nachfolger weiter führen. „Diesen Auftrag nehmen wir gerne an und werden die Verantwortung dann nach fünf Jahren in gute Hände legen“, so die Moderatoren.

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