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Bei FuckUp Nights Ruhrgebiet nehmen Gründer das Scheitern als Chance

Die internationale Bewegung der FuckUp Nights ist auch im Ruhrgebiet angekommen. (Foto: Faridh Mendoza)

Jedem Scheitern wohnt auch eine Chance inne. Diese Erkenntnis ist zu einer internationalen Gründer-Bewegung gewachsen: Bei den FuckUp Nights (FUNs) legen Unternehmensgründer vor Publikum schonungslos ihre Misserfolge offen, um andere Firmenstarter von ihren Fehlschlägen profitieren zu lassen. Nach dem großen Erfolg der vier ersten FUNs in Dortmund, Essen und Bochum gehen die FuckUp Nights Ruhrgebiet jetzt in die fünfte Runde – und sie werden dabei erstmals unterstützt vom Initiativkreis Ruhr, einem der stärksten regionalen Wirtschaftsbündnisse Deutschlands.

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FuckUp Nights Ruhrgebiet
am Dienstag, 5. Juli 2016, um 19:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr)
im Audimax der Universität Witten/Herdecke,
Alfred-Herrhausen-Straße 50, 58448 Witten,

erwarten die Veranstalter rund 150 Teilnehmer. Die Tickets sind kostenlos. Eine Reservierung über www.eventbrite.de ist erforderlich.

Die Idee der FuckUp Nights entstand 2012 in Mexiko und hat sich zur weltweiten Bewegung entwickelt. „Frei nach dem Motto ‚Mund abputzen, weitermachen – und zwar bis zum Erfolg‘ berichten erfolgreiche Gründer aus dem Ruhrpott von ihren Misserfolgen“, sagt Benjamin Spinola aus dem Team von Dortmunder und Essener Gründern, das mit den FUNs eine regelmäßige Plattform im Ruhrgebiet schaffen will. „In kurzen Vorträgen stellen erfahrene Unternehmensgründer offen, ehrlich und ungeschönt die schweren Anfänge des Unternehmertums dar. Vor allem zeigen sie, dass ihre Fehlschläge für sie keineswegs das Ende als Unternehmer bedeuten – im Gegenteil.“

„Das Ruhrgebiet hat eine große Gründer-Tradition. Sie legte einst die Basis für die industrielle Kraft der Region“, sagt Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH, offizieller Hauptsponsor von FuckUp Nights im Ruhrgebiet. „Wir wollen hier eine neue Gründer-Dynamik entfachen. Dabei setzen wir auf eine ganze Palette von Projekten, die wir allein oder mit Partnern vorantreiben. Beispiel sind das Gründer-Forum NRW als hochkarätiger Kongress für innovative Startups oder ‚Smart am Start‘, bei dem wir industrienahen Gründern die Türen zu Chefetagen der Ruhr-Industrie öffnen. Die FuckUp Nights sind ein weiterer wichtiger Baustein. Scheitern gilt hierzulande noch viel zu häufig als Makel. Dabei sollte Mut mit Anerkennung belohnt werden. Wir brauchen eine neue Wagnis-Kultur.“

Kostenlose Tickets gibt es hier:
http://bit.ly/22TynYx