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FuckUp Nights Ruhrgebiet holen das Scheitern aus der Tabuzone

Beim außergewöhnlichen Startup-Treffen am Dienstag, 18. Oktober, teilen Unternehmer ihre Misserfolgs-Geschichten mit 200 jungen Gründern.

Bereits zum sechsten Mal bringen die FuckUp Nights Ruhrgebiet das Scheitern auf die Bühne (Foto: Carmen Radeck).

Als Unternehmer zu scheitern ist besonders hierzulande immer noch tabu. Ganz anders als in den USA, wo unternehmerische Fehlschläge fester Bestandteil der Startup-Kultur sind. Wer gewinnen will, der muss etwas riskieren – und das kann auch schiefgehen. Die Fuckup Nights Ruhrgebiet holen das Scheitern aus der Tabuzone.

Die 6. Auflage der erfolgreichen Event-Reihe lässt auch diesmal Unternehmensgründer vor Publikum schonungslos ihre Misserfolge präsentieren, um andere Firmenstarter von ihren Erfahrungen profitieren zu lassen. Nicht unter Heulen und Zähneklappern, sondern mit einer guten Prise Humor.

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FuckUp Nights Ruhrgebiet
am Dienstag, 18. Oktober 2016, um 19:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr)
in der Weststadthalle Essen,
Thea-Leymann-Straße 23, 45127 Essen,

erwarten die Veranstalter rund 200 Teilnehmer. Die Tickets sind kostenlos. Eine Reservierung über www.eventbrite.de ist erforderlich.

Die Idee der FuckUp Nights (FUN) entstand 2012 in Mexiko und hat sich zur weltweiten Bewegung entwickelt. „Frei nach dem Motto ‚Mund abputzen, weitermachen – und zwar bis zum Erfolg‘ berichten erfolgreiche Gründer aus dem Ruhrpott von ihren Misserfolgen“, sagt Benjamin Spinola aus dem Team von Dortmunder und Essener Gründern, das mit den FUNs eine regelmäßige Plattform im Ruhrgebiet geschaffen hat. „In kurzen Vorträgen stellen erfahrene Gründer offen, ehrlich und ungeschönt die schweren Anfänge des Unternehmertums dar. Vor allem zeigen sie, dass ihre Fehlschläge für sie keineswegs das Ende als Unternehmer bedeuten – im Gegenteil.“

„Das Ruhrgebiet hat eine große Gründer-Tradition. Sie legte einst die Basis für die industrielle Kraft der Region“, sagt Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH, offizieller Hauptsponsor von FuckUp Nights im Ruhrgebiet. „Wir wollen hier eine neue Gründer-Dynamik entfachen. Dabei setzen wir auf eine ganze Palette von Projekten, die wir allein oder mit Partnern vorantreiben. Beispiel sind das Gründer-Forum NRW als hochkarätiger Kongress für innovative Startups oder ‚Smart am Start‘, bei dem wir industrienahen Gründern die Türen zu Chefetagen der Ruhr-Industrie öffnen. Die FuckUp Nights sind ein weiterer wichtiger Baustein. Scheitern gilt hierzulande noch viel zu häufig als Makel. Dabei sollte Mut mit Anerkennung belohnt werden. Wir brauchen eine neue Wagnis-Kultur.“

Kostenlose Tickets gibt es hier:
http://bit.ly/2ckqz1V