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Info-Portal für Einwanderer

Herzlich willkommen: Die Anwerbung und Integration von qualifizierten Einwanderern fördern soll die neue Website www.welcome.ruhr. Über die Internet-Plattform können Fachkräfte, Unternehmer, Studierende und Wissenschaftler schon in ihrem Heimatland Kontakt aufnehmen – um Standort-Informationen zu sammeln und sich durch ehrenamtliche „Welcome.Guides“ beim Neustart in der Metropole Ruhr beraten zu lassen.

Die neue Informationsplattform im Ruhrgebiet "www.welcome.ruhr".

Das Portal ist ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftsförderung Ruhr (wmr), des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und der Städtekooperation „Integration.Interkommunal“. Ziel der Partner ist es, einen neuen Impuls für die Willkommenskultur in der Metropole Ruhr zu setzen. Die Initiative welcome.ruhr versteht sich auch als Beitrag, um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH, begrüßt das neue Portal: „Der Fachkräfte-Mangel wird auf Sicht die gesamte Wirtschaft betreffen. Deshalb ist es wichtig, für eine möglichst gute Willkommenskultur in unserer Region zu sorgen. Für Menschen, die sich über Leben, Wohnen und Arbeiten im Ruhrgebiet informieren wollen, kann welcome.ruhr ein sehr nützliches ergänzendes Serviceangebot sein.“

www.welcome.ruhr bietet praktische Informationen aus Wirtschaft, Bildung, Kultur und Freizeit zur Orientierung in und über die Region. Enthalten sind ebenso Hinweise zu Visaerteilung, Unternehmensgründung, möglichen Studiengängen und zur Anerkennung von Abschlüssen. Fachkräfte bringen häufig Angehörige oder Familie mit. Entsprechend gibt es Hinweise zu Lebensqualität, Kinderbetreuung und Bildungsangeboten im Ruhrgebiet. Unter anderem verlinkt das Portal auch auf die Bildungsinitiative TalentMetropole Ruhr des Initiativkreises sowie die International School Ruhr in Essen.

Wichtige Stütze des Portals sind die ehrenamtlichen „Welcome.Guides“. Mit ihren eigenen Erfahrungen – sie alle haben ebenfalls einen Migrationshintergrund – stehen sie den Portalbesuchern zu Seite.

Karola Geiß-Netthöfel, RVR-Regionaldirektorin: „Welcome.ruhr knüpft an die Einwanderungsgeschichte des Ruhrgebietes an. Heute haben bereits mehr als acht Prozent aller Erwerbstätigen im Ruhrgebiet ausländische Wurzeln. Die Metropole Ruhr ist stolz auf ihre kulturelle Vielfalt – und heißt alle willkommen, die hier mit anpacken wollen. Unser Signal für Offenheit ist gerade jetzt wichtig. Ausländerfeindliche Einstellungen sind nicht nur menschenfeindlich – sie gefährden auch unser gemeinsames wirtschaftliches Wohl.“

Rasmus C. Beck, Vorsitzender der Geschäftsführung der wmr, betont die Chancen eines interkulturellen Miteinanders für die Wirtschaft: „Qualifizierte Fachkräfte sind ein Gewinn für Unternehmen, nicht nur durch ihre Mehrsprachigkeit, sondern auch durch ihre interkulturelle Kompetenz und Herangehensweise im Betrieb. Was wir uns zwingend erhalten müssen, ist eine offene Willkommenskultur, um weltweit qualifizierte Menschen für ein Leben bei uns zu begeistern und sie zum Bleiben und Arbeiten einzuladen.“