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InnovationCity übertrifft die eigenen Klima-Ziele

Nahmen an der Präsentation in Bottrop teil (v.l.): Dirk Opalka, Burkhard Drescher, Michael Groschek, Bernd Tischler, Manfred Fischedick, Bernd Tönjes und Klaus Strehl. (Foto: InnovationCity Ruhr)

  • Zur Halbzeit bereits gut drei Viertel der angepeilten CO2-Minderung erreicht
  • Fast jedes sechste Wohngebäude im Bottroper Pilotgebiet modernisiert
  • Investitionen in Höhe von mehr als 290 Millionen Euro angestoßen

Das Bottroper Klima- und Stadtumbau-Projekt InnovationCity Ruhr hat bereits zur Halbzeit gut drei Viertel der insgesamt angestrebten Kohlendioxid-Minderung erreicht. Fast jedes sechste Wohngebäude im Pilotgebiet ist schon energetisch modernisiert. Zudem hat das vom Initiativkreis Ruhr ins Leben gerufene Modell-Projekt zur Erneuerung eines ganzen Stadtviertels in den ersten fünf Jahren Investitionen von insgesamt mehr als 290 Millionen Euro angestoßen. Das sind Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitforschung unter der Leitung des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt, Energie (WI).

InnovationCity Ruhr ist 2010 angetreten mit dem Ziel, die CO2-Emissionen in dem Pilotgebiet mit knapp 70.000 Einwohnern bis zum Jahr 2020 zu halbieren. Von diesen 50 Prozent seien schon jetzt 38 Prozentpunkte erreicht, machte WI-Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick zur offiziellen Halbzeitbilanz am heutigen Montag, 23. November, deutlich. Gemessen am Basiswert von 2010 beträgt die Einsparung in Bottrop damit insgesamt 100.000 Tonnen Kohlendioxid. Zum Vergleich: Um eine solche Menge CO2 aus der Luft zu absorbieren, braucht ein gewachsener Wald von der Größe des gesamten Bottroper Stadtgebiets (100 km2) ein ganzes Jahr.

Energie-Leitprojekt soll Beispiel für andere Städte sein
An der Präsentation in Bottrop nahmen neben Oberbürgermeister Bernd Tischler auch NRW-Bauminister Michael Groschek sowie Bernd Tönjes, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Innovation City Management GmbH (ICM), und Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH, teil. „Die Ergebnisse sind beeindruckend“, sagte Opalka. „InnovationCity entwickelt sich noch dynamischer, als wir erwartet haben. Damit gibt das Energie-Leitprojekt des Initiativkreises Ruhr anderen Städten ein echtes Beispiel. Wir freuen uns, dass aus diesem Vorbild heraus nun zunächst 20 weitere InnovationCities entstehen werden. Ich danke ICM-Geschäftsführer Burkhard Drescher und seinem gesamten Team für diese Leistung. Und ich danke der NRW-Landesregierung für die Unterstützung auf dem Weg, Bottrop zur Modellstadt der Energieeffizienz zu machen.“

Die Pressemitteilung der Innovation City Management GmbH lesen Sie hier.