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Land lobt Gründerpreis NRW 2016 aus

Das Gründer-Forum NRW des Initiativkreises Ruhr sowie der Gründergipfel NRW und der Gründerpreis NRW des Landes sind wesentliche Bausteine der gemeinsamen Initiative „Gründerland NRW“. Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat jetzt den Gründerpreis NRW 2016 ausgelobt.

Werben für die Teilnahme am Gründerpreis NRW (v.l.): Klaus Neuhaus, NRW.BANK, Melanie Goldhagen, KidzzInForm (Gewinnerin 2015), und Minister Garrelt Duin. (Foto: MWEIMH NRW/Roberto Pfeil)

Eine Unternehmensnachfolge im klassischen Bäckerhandwerk, Selbstständigkeit mit 45+ oder die Digitalisierung des landwirtschaftlichen Betriebs – hinter all diesen Geschäftsmodellen stehen Gründerinnen und Gründer aus Nordrhein-Westfalen, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben. Um junges Unternehmertum zu stärken, lobt das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der NRW.BANK seit 2012 jährlich den Wettbewerb Gründerpreis NRW aus. Mit dem Gründerpreis NRW werden herausragende Leistungen von Unternehmensgründerinnen und -gründern gewürdigt. Der Preis fördert die Kultur der Selbstständigkeit in Nordrhein-Westfalen.

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin betont den hohen Wert der Gründerinnen und Gründer für das Bundesland: „Neue Arbeitsplätze und wirtschaftliche Innovation entstehen nur dort, wo ein gutes Gründungsklima herrscht. Nordrhein-Westfalen ist Gründerland. Mit rund 67.000 gewerblichen und knapp 20.000 freiberuflichen Unternehmen, die in Nordrhein-Westfalen allein im vergangenen Jahr gegründet wurden, ist NRW bundesweit Spitzenreiter bei den Existenzgründungen. In der nordrhein-westfälischen Gründungslandschaft steckt enormes Potenzial für Kreativität, Innovation und Wachstum.“

Der Preis richtet sich an kleine und mittlere, eigenständige Unternehmen und Freiberufler aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung mit weniger als 250 Beschäftigten und die entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Millionen Euro beläuft (KMU-Definition der EU-KOM). Auch Unternehmensnachfolgen, Gründungen aus der Arbeitslosigkeit und von Berufsrückkehrern – sowohl als Vollerwerbs- als auch als Nebenerwerbsgründungen – sind ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen. Der Gründungszeitraum muss zwischen 2011 und 2014 liegen, und der Sitz des Unternehmens muss in NRW sein.

Ausschlaggebende Kriterien für die Bewertung sind der unternehmerische Erfolg sowie Innovation und Kreativität der Geschäftsidee. Auch die Unternehmensphilosophie fließt mit ein, etwa Ansätze zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Übernahme ökologischer, sozialer oder gesellschaftlicher Verantwortung.

Einsendeschluss ist der 26. August 2016.

Die Gewinner des Gründerpreises NRW werden durch eine Fachjury ermittelt. Den Vorsitz hat Frau Prof. Dr. Friederike Welter, Präsidentin des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn. Die Preisgelder in Gesamthöhe von 20.000 Euro stiftet die NRW.BANK. Sie staffeln sich wie folgt: 1. Platz: 10.000 Euro, 2. Platz: 6.000 Euro, 3. Platz: 4.000 Euro. Die Preisverleihung findet am Abend des Gründergipfel NRW 2016 statt.

Weitere Informationen zum Gründerpreis NRW finden Sie hier.

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