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Schüler für pfiffige Geschäftsideen ausgezeichnet

Nie wieder nasse Handschuhe! Wenn es nach fünf Schülerinnen des St.-Ursula-Gymnasiums Aachen geht, könnte dieser Satz bald zutreffen: „Cactus Dryer“ heißt die Idee, mit der die Gruppe den Regionalentscheid NRW Nord von business@school, der Bildungsinitiative der internationalen Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG), gewonnen hat.

Das Siegerteam des St.-Ursula-Gymnasiums Aachen mit seinen Unterstützern. (Foto: business@school)

Mit ihrer Idee überzeugten Melina Blatt (16), Isabel Fernández (17), Maren Ludwig (17), Pia Ockenfels (16) und Franziska Scheele (17) die Jury, zu der auch wieder Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH, gehörte: „Vom Handschuh-Trockner über Natur-Kosmetik bis zum Topf-Ausgießer – die Entwicklungen der Jugendlichen kommen mitten aus dem Leben. Die Kombination aus pfiffiger Geschäftsidee, durchdachtem Businessplan und nützlichem Helferlein für den Alltag macht’s“, sagte Opalka. „Das beweist: In der Rhein-Ruhr-Region steckt großes Talent-Potenzial. Es lohnt sich also für die Wirtschaft, in Bildungsaktivitäten zu investieren. BCG macht mit business@school beispielhaft vor, wie es geht.“

Innovatives und weltweit einzigartiges Produkt
Der prämierte „Cactus Dryer“, ein Handschuh-Aufsatz im Kaktus-Design für Konvektionsheizkörper, zeigt den Einfallsreichtum des Nachwuchses: „Unsere Ziele waren hochgesteckt: Der ,Cactus Dryer‘ sollte möglichst kostengünstig, umweltfreundlich, transportabel und mit einem ansprechenden Design gestaltet sein“, sagte Teamsprecherin Isabel Fernández. Mit dem entwickelten Aufsatz für alle Heizkörper könne die aufsteigende Wärme zum Trocknen der nassen Handschuhe genutzt werden. „Dabei gelangt die Luft auch an das Innenfutter der Handschuhe. Der gesamte Prozess nutzt schon vorhandene Abwärme. Somit arbeitet unser ,Cactus Dryer‘ sehr umweltfreundlich.“ Dieses Verfahren sei innovativ und weltweit einzigartig. Das Sieger-Team aus Aachen vertritt die Region Nordwestdeutschland im großen Finale in München am 20. Juni 2016. Unterstützt werden die Schülerinnen von ihrem Lehrer Martin Ebner und den Unternehmens-Coaches Laura Linnig (Oracle), Dr. Hans-Georg Diegner (Ford) und Claus Höppner (Generali).

Den zweiten Platz teilen sich drei Teams
Ebenfalls in die Hauptrunde des Regionalentscheids geschafft hatte es das Team des Goethe-Gymnasiums Düsseldorf. Die Schüler präsentierten ihre Gründer-Idee „Veggie Well", vegane und tierversuchsfreie Kosmetik. Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Frechen überzeugten mit der „Abi-Orga-App", einer Organisationsplattform für Abitur-Events. Die Jury lobte das hohe technische Know-how des Teams. Die vierte Gruppe der Finalrunde kam von der Bischöflichen Marienschule Mönchengladbach und präsentierte die Geschäftsidee „Verser" – einen Abgießaufsatz für Töpfe.

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