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Der Mitgründer des Initiativkreises Ruhr verstarb in der Nacht zum 26. November 2013 im Alter von 88 Jahren in Bochum-Wattenscheid.

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16 Jahre lang führte Adolf Schmidt die IG Bergbau und Energie. Gemeinsam mit Rudolf von Bennigsen-Foerder, Ruhrbischof Franz Hengsbach und Alfred Herrhausen gründete Adolf Schmidt 1989 den Initiativkreis Ruhr.  Der Moderator des Initiativkreises, Dr. Klaus Engel,  würdigt die großen Verdienste des Verstorbenen um das Ruhrgebiet:

„Es macht uns traurig, dass Adolf Schmidt das 25-jährige Jubiläum unseres Kreises im nächsten Jahr nicht mehr erleben darf. Als Vorsitzender der  IGBE hat Adolf Schmidt die Notwendigkeit des Strukturwandels früh erkannt und lange Jahre aktiv vorangetrieben. Bis zu seinem Tod hat er sich für die Region und den Initiativkreis engagiert. Sein Pragmatismus, seine Verlässlichkeit und sein stets lebenskluger Rat werden uns fehlen.“

Wie kaum ein anderer steht Adolf Schmidt er für die Modernisierung der Gewerkschaften in den 70er und 80er Jahren. Für die ihm folgenden Generationen war er Vorbild und Ratgeber. Über alle gesellschaftlichen Gruppen hinweg genoss Adolf Schmidt großes Ansehen.  Die Persönlichen Mitglieder des Initiativkreises Ruhr werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Biographische Daten Adolf Schmidt

Der am 18. April 1925 im hessischen Holzhausen geborene Adolf Schmidt absolvierte nach der Volksschule von 1939 bis 1942 eine Lehre als Schlosser.

1951/52 besuchte er die Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main.

Am 1. Juni 1952 begann er seine hauptamtliche Tätigkeit bei der IG Bergbau und Energie (IGBE) als Jugendsekretär.

Am 24. September 1965 wählte der IGBE-Kongress Adolf Schmidt in den Geschäftsführenden Vorstand, am 14 November 1969 schließlich zum 1. Vorsitzenden der IGBE. Dieses Amt übte er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 24. September 1985 aus, auf den Tag genau 20 Jahre nach seiner Wahl in den Geschäftsführenden Vorstand.

Adolf Schmidt gehörte seit 1949 der SPD an. Von 1972 bis 1987 war er Bundestagsabgeordneter, von 1975 bis 1977stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

1989 gründete er gemeinsam mit Rudolf von Bennigsen-Foerder, Ruhrbischof Franz Hengsbach und Alfred Herrhausen den Initiativkreis Ruhr, dem er sein Leben lang verbunden blieb.

(Quelle: IGBCE, Initiativkreis Ruhr)