Wunderbar. Wandelbar

WIR GESTALTEN DAS RUHRGEBIET

Starke Gemeinschaft

In der Gemeinschaft lässt sich mehr bewegen. Dieser Gedanke ist die Triebfeder des Initiativkreises Ruhr – seit mittlerweile mehr als drei Jahrzehnten.

Die Persönlichen Mitglieder des Initiativkreises Ruhr bei der Frühjahrs-Vollversammlung 2022 in der Messe Essen. (Foto: Initiativkreis Ruhr/ Anna Spindelndreier)

Mehr als 70 Unternehmen und Institutionen bilden eines der stärksten regionalen Wirtschaftsbündnisse Deutschlands. Der Initiativkreis Ruhr ist ein Motor des Wandels. Sei­ne Mitglieder verbindet das Ziel, die Entwicklung des Ruhrgebiets voranzutreiben und seine Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Wesentliche Handlungsfelder sind Wirtschaft, Bildung und Kultur. Aus diesem Antrieb heraus entstanden Leitprojek­te mit Strahlkraft, zum Beispiel InnovationCity Ruhr, die Gründer-Initiative, die TalentMetropole Ruhr und das Klavier-Festival Ruhr.

Geschichte

Der Initiativkreis Ruhr feierte im Jahr 2019 sein 30-jähriges Bestehen. Am 15. Februar 1989 hatte er sich bei einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert.

Vorangegangen war im Jahr 1988 eine Reihe vertraulicher Treffen im Apostelsaal des Bischöflichen Generalvikariats des Bistums Essen. Ein wichtiges Datum: der 3. Dezember 1988. Damals fasste eine Runde um „Ruhrbischof“ Kardinal Franz Hengsbach, Alfred Herrhausen, Sprecher des Vorstands der Deutschen Bank AG in Frankfurt, Rudolf von Bennigsen-Foerder, Vorstandsvorsitzender der VEBA AG in Düsseldorf, Adolf Schmidt, ehemals Vorsitzender der IG Bergbau und Energie, und Jürgen Gramke, damaliger Vorstandsvorsitzender des Vereins „pro Ruhrgebiet“, im Apostelsaal einen konkreten Entschluss: Den „Initiativkreis Ruhrgebiet“ mit dem Motto „Wir an der Ruhr – gemeinsam nach vorn“ als starke Institution der Wirtschaft zu präsentieren, um der Strukturkrise in der Region ein positives Signal entgegenzusetzen. Am 15. Februar 1989 sollte sich der Initiativkreis dann zum offiziellen Start der Öffentlichkeit vorstellen.

Die 1988 formulierte Vision der Gründer, aus dem sterbenden Ruhrgebiet einen starken und vielfältigen Wirtschaftsstandort und einen vitalen Lebensraum zu machen, ist Wirklichkeit geworden. Wer heute in das Ruhrgebiet kommt, findet ein dichtes Netz von Bildungs- und Forschungseinrichtungen wie sonst fast nirgends auf der Welt, global agierende Unternehmen und eine Kulturlandschaft, die europaweit ihresgleichen sucht.

Stets führten engagierte Moderatoren den Initiativkreis Ruhr mit individuellen Impulsen und nachhaltigen Ideen. Während die Mitgliedsunternehmen der ersten Stunde fast ausschließlich aus der Energiewirtschaft und der Montanindustrie kamen, sind heute fast alle Branchen vertreten: Neben Energie, Kohle und Stahl sind das etwa Dienstleistung, Finanzen, Handel, Immobilien, Logistik und Unternehmensberatung.

Die Gründer des Initiativkreises Ruhr (von links): Alfred Herrhausen, Franz Hengsbach und Rudolf von Bennigsen-Foerder. (Foto: Initiativkreis Ruhr)

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