Global Young Faculty startet Fotowettbewerb zum Thema Grenzüberschreitungen


28. Mai 2020

Die Arbeitsgruppe der Global Young Faculty ist gespannt auf die Einreichungen zu dem Wettbewerb. (Foto: GYF)

In der Global Young Faculty (GYF) treffen sich herausragende Nachwuchswissenschaftler und Unternehmensvertreter aus der Region, um in interdisziplinären Arbeitsgruppen Themen zu bearbeiten. Die AG „Grenzüberschreitungen“ der sechsten GYF schreibt nun einen Fotowettbewerb für Nachwuchsfotografen mit einem Preisgeld von bis zu 3.000 Euro aus.

Grenzen trennen und verbinden gleichzeitig. Sie definieren Bereiche und stiften damit Identität. Sie liegen nicht nur zwischen Staaten. Gerade in Zeiten von Krisen wie der Corona-Pandemie werden Grenzen neu etabliert. Wo genau Grenzen liegen, ist jedoch oft subjektiv oder sogar umstritten. Mit einem Fotowettbewerb möchte die Arbeitsgruppe „Grenzüberschreitungen“ der sechsten Kohorte der GYF Fragen zu diesem Thema nun in den Fokus rücken. „Wir möchten mit dem Fotowettbewerb ausloten, wie Grenzen sich zeigen, was sie bedeuten aber auch was es heißt, sie zu überschreiten. Wir sind gespannt auf die Einreichungen zu dem Wettbewerb, der sich an Studierende und Auszubildende aus dem Bereich der Fotografie sowie andere Young Professionals richtet“, sagt Dr. Maximilian Ziegler, der zu der zwölfköpfigen Arbeitsgruppe aus Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern gehört. Das Netzwerk der GYF ist eine Initiative der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) und wird vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) in Essen koordiniert. Der Initiativkreis Ruhr unterstützt die Kooperation.

Welche Motive fallen unter die Kategorie „Grenzüberschreitung“? Das kann zum Beispiel ein Akt der symbolischen Grenzüberschreitung sein oder eine Szene sozialen Miteinanders über scheinbare Grenzen hinweg. Das Bild kann auch Emotionen visualisieren, die Grenzüberschreitungen in positiver und negativer Hinsicht auslösen. Es können Übergänge von einem Zustand in einen anderen gezeigt werden. Auch die (erzwungene) Trennung zweier zusammengehöriger Einheiten ist visuell darstellbar. Die Arbeitsgruppe freut sich über kreative und individuelle Perspektiven auf das Thema. Die Einreichung erfolgt ausschließlich über ein eigens eingerichtetes Online-Portal. Pro Person dürfen maximal drei Bilder eingereicht werden – das können bis zu drei Einzelbilder oder eine zusammengehörige Serie von bis zu drei Bildern sein. Jedes Foto muss einen aussagekräftigen Titel aufweisen. Einsendeschluss ist der 31. August 2020. Die drei besten Werke erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 750, 1.500 und 3.000 Euro. Die Jury des Wettbewerbes bilden die Mitglieder der AG, die von einem professionellen Fotografen beraten werden. Ziegler, der als Wirtschaftsanwalt bei Kümmerlein, Simon & Partner Rechtsanwälte mbB in Essen tätig ist, betont: „Für Februar 2021 planen wir eine öffentliche Ausstellung an der Ruhr-Universität Bochum und die Veröffentlichung eines Fotobands mit einer Auswahl der Einsendungen.“

 

Für Februar 2021 planen wir eine öffentliche Ausstellung an der Ruhr-Universität Bochum und die Veröffentlichung eines Fotobands mit einer Auswahl der Einsendungen.

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