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Global Young Faculty – Wirtschaftsvertreter und Wissenschaftschaftler forschen gemeinsam


16. Oktober 2019

In der sechsten Runde der Global Young Faculty vernetzen sich bereits zum zweiten Mal Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft. (Foto: MERCUR/Simon Bierwald)

Das Angebot der Global Young Faculty (GYF) richtet sich an Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft, die Interesse an gemeinsamen Projekten zur Zukunft der Region haben.

Anderthalb spannende Jahre warten auf die zehn Nachwuchskräfte aus Mitgliedsunternehmen des Initiativkreises Ruhr. Sie nehmen gemeinsam mit 43 Wissenschaftlern aus der Region an der sechsten Runde der Global Young Faculty (GYF) teil. Das Programm bietet ihnen die Möglichkeit, sich lokal zu vernetzen und selbstbestimmt in interdisziplinären Gruppen zusammenzuarbeiten – mit freier Wahl der Themengebiete und Formate. Die GYF ist ein 2009 gestartetes Programm des Mercator Research Center Ruhr, der Stiftung Mercator und der Universitätsallianz Ruhr. Seit 2017 beteiligt sich der Initiativkreis Ruhr an dem Programm. „Der Initiativkreis Ruhr will mit dem engen Schulterschluss zur Wissenschaft dazu beitragen, das große Potenzial des Ruhrgebiets zu heben. Dazu zählt auch, die sechste Runde der Global Young Faculty um junge Nachwuchskräfte aus dem Kreis seiner Mitgliedsunternehmen zu erweitern. Mit der GYF wird ein einzigartiges Netzwerk für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft etabliert, das Fachkräfte von heute und morgen unmittelbar miteinbezieht. Aus dem intensiven Austausch sollen gute Ideen, neue Impulse und konkrete Projekte entstehen, von denen am Ende die gesamte Region profitieren kann“, sagt Dr. Thomas Lange, Co-Moderator des Initiativkreises Ruhr.

Daumen hoch für den engen Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Wissenschaft: Die Nachwuchskräfte aus den IR-Unternehmen freuen sich auf ihre Zeit in der GYF. (Foto: MERCUR/Simon Bierwald)

Die Erwartungen der Teilnehmer sind groß:

„Ich hoffe auf hitzige Diskussionen, spannende Projektansätze und aufschlussreiche Erkenntnisse.“

– Elena Weber, RAG-Stiftung

„Meine Erwartung ist, aufgrund der Interdisziplinarität der Teilnehmer vor allem greifbare Resultate zu erzielen."

– Daniel Ullrich, innogy

Die Gruppen-Arbeitsphase beginnt im Oktober 2019 und endet im April 2021. In dieser Zeit finden einmal pro Monat Projekttreffen statt. Zum Auftakt sind die Teilnehmer nun zu einem Workshop zusammengekommen und haben ihre selbstbestimmten Arbeitsschwerpunkte und Projektgruppen festgelegt. Bald geht es in die Umsetzung. „Die Global Young Faculty gibt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen und jungen Unternehmensvertretern die Möglichkeit zur Zusammenarbeit und ist ein starkes Zeichen für die besondere Wertschätzung des Nachwuchses in der Ruhrregion“, sagt Prof. Dr. Winfried Schulze, Direktor von MERCUR. Das Besondere: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbindet der Wunsch, über den eigenen Tellerrand zu blicken, um mit neuen Gedankenansätzen zu neuen Lösungen zu kommen.

Das sagen die zehn Wirtschaftsvertreterinnen und -vertreter der sechsten GYF:


„Als ,Kind des Ruhrgebiets‘ freue ich mich auf den Gedankenaustausch mit Nachwuchswissenschaftlern aus der Region und interessante Projekte im Rahmen der Global Young Faculty.“

Dr. Maximilian Ziegler, Kümmerlein


„Ich freue mich darauf, interessante Kontakte sowohl aus der Wirtschaft als auch aus der Wissenschaft zu knüpfen. In einem heterogenen Team mit unterschiedlichen Capabilites wollen wir das Ruhrgebiet weiter vorantreiben und einen nachhaltigen Footprint hinterlassen.“ 

Christof Osiadacz, Accenture


„Von der Global Young Faculty erwarte ich einen spannenden und zukunftsweisenden Austausch von Wissenschaftlern und Abgesandten aus Unternehmen, die an interdisziplinären Themen zusammen forschen. Dazu zählen etwa Themen wie Big Data, Blockchain, IoT oder Plattformökonomie.“

Roman Stammes, Commerzbank


„Junge, gut ausgebildete und engagierte Menschen treffen aufeinander, um Ideen auszutauschen und gesellschaftspolitisch relevante Themen zu bearbeiten: Ich kann mir in der heutigen Zeit kein besseres Format vorstellen, um unsere Region und unser Land nach vorne zu bringen.“

Elena Weber, RAG-Stiftung


„Ich freue mich sehr, Teil der Global Young Faculty zu sein. Meine Motivation und Erwartung besteht darin, mit einer interessanten und diversen Arbeitsgruppe zukunftsorientiere Projekte, die sich unter anderem auch mit sozial relevanten Themen beschäftigen, umzusetzen, um in unserer Region etwas Gutes zu bewirken.“

Giordana Doppstadt, RWE AG


„Ich erwarte, dass wir alle anpacken,
um gemeinsam Positives zu bewegen.“ 

Dr. Sebastian Kuhlmann, NATIONAL-BANK


„Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit erwarte ich spannende Diskussionen und neue Perspektiven auf die beleuchteten Themen.“

Dr. Kai Pflanz, NRW.BANK


„Den Mehrwert von Vernetzung, Diversity und dem Blick über den Tellerrand hinaus kennen wir Unternehmen gut. Ich freue mich sehr, diese Überzeugung nun in der Zusammenarbeit mit den besten Nachwuchswissenschaftler des Ruhrgebiets und herausragenden Talenten aus den Mitgliedsunternehmen des Initiativkreises Ruhr in spannende Diskussionen und wirksame Ergebnisse umsetzen zu können. “

Daniel Ullrich, innogy


„Das Ruhrgebiet ist seit Jahrzehnten mein Lebensmittelpunkt. Die Menschen sind mir ans Herz gewachsen. Ich erwarte von der GYF mit genau diesen Menschen Projekte zu planen und zu verwirklichen, die den Bewohnern des Ruhrgebiets zugutekommen."

Dr. med. Norbert Nosal, Elisabeth Krankenhaus Essen


„Ich freue mich sehr auf die Möglichkeit, mich mit Gleichaltrigen aus der Wissenschaft und Wirtschaft zu aktuellen Themen auszutauschen und diese vertiefend weiterzuentwickeln.“

Andreas Künzel, BANK IM BISTUM ESSEN

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