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TalentMetropole Ruhr schreibt Corona-Sonderpreis aus


23. Februar 2021

Die TalentMetropole Ruhr ehrt in diesem Jahr erstmals auch Nachwuchsförderer mit einem TalentAward Ruhr, die sich während der Corona-Pandemie auf besonders innovative Weise engagieren. Dazu schreibt das Leitprojekt Bildung des Initiativkreises Ruhr einen Sonderpreis aus. Potenzielle Preisträgerinnen und Preisträger können vom 1. März an vorgeschlagen werden.
Die TalentMetropole Ruhr belohnt in diesem Jahr auch besondere Ideen mit dem TalentAward, die sich während der Corona-Pandemie für Bildungsgerechtigkeit einsetzen. (Foto: TalentMetropole Ruhr)

Die Corona-Krise verstärke die Bildungsungerechtigkeit, so die TalentMetropole Ruhr. Aber sie zeige auch, wie beispielhaft sich einzelne Personen einsetzen, um Kinder und Jugendliche unter besonderen Bedingungen zu fördern. Mit dem TalentAward Ruhr-2021-Sonderpreis zeichnet die TalentMetropole Ruhr dieses Jahr eine herausragende Idee, innovatives Handeln und motivierten Einsatz in der Talentförderung während der Pandemie aus. Die Vorschlagsfrist endet am 31. März 2021. Der Preis ist mit einer Fördersumme von 5.000 Euro dotiert, die das ausgewählte Projekt finanziell unterstützen soll. Die Preisträgerinnen und Preisträger des Sonderpreises sollen gemeinsam mit den vier Gewinnerinnen und Gewinnern des TalentAward Ruhr 2020 am 11. November 2021 in einem besonderen Rahmen ausgezeichnet werden. 2020 hatte die im thyssenkrupp Quartier in Essen geplante Preisverleihung wegen der Corona-Pandemie ausfallen müssen.

Talente junger Menschen ins Auge fassen
„Kinder und Jugendliche aus Schulformen mit den größten pädagogischen Herausforderungen werden durch das Lernen auf Distanz zusätzlich zurückgeworfen und inhaltlich oft abgehängt. Diese Ungleichheit braucht innovative Bildungsangebote, die die Kinder auch im Distanzunterricht erreichen – und die gibt es“, betont Dr. Britta L. Schröder, Geschäftsführerin der Stiftung TalentMetropole Ruhr. Mit dem Sonderpreis des TalentAward Ruhr 2021 sollen Personen eine Bühne bekommen, die die Talente junger Menschen ins Auge fassen und mit beispielhaften Angeboten fördern – unabhängig von oder gerade aufgrund der Pandemie. „Nicht alle Schülerinnen und Schüler sind digital gleich ausgestattet. Das ist keine Chancengleichheit. Ich habe zwar alle technischen Geräte hier, aber viele meiner Mitschüler haben das nicht. Und bei mir gibt es oft auch Probleme mit der Internetverbindung“, berichtet der 19-jährige Diyar aus Essen über den Distanzunterricht. So wie ihm geht es vielen Schülern während der Corona-Krise.

Potenzielle Preisträger können sich nicht selbst bewerben, sondern müssen für die Auszeichnung mit dem Sonderpreis vorgeschlagen werden. Voraussetzung ist, dass ihre Bildungsangebote generell kostenfrei sind und aktuell stattfinden. Die Angebote wurden entweder während der Corona-Zeit entwickelt oder bereits davor und gegebenenfalls unter den Umständen der Krise angepasst – ob die Aktivitäten auf Distanz, vor Ort oder digital angeboten werden, spielt keine Rolle.

Hochkarätige Jury kürt Preisträger
Die Jury des TalentAward Ruhr besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der TalentMetropole Ruhr sowie deren Förderern BP Europa SE, Duisburger Hafen AG, Evonik Industries AG, Initiativkreis Ruhr, RAG-Stiftung, Stiftung Schalke hilft gGmbH, thyssenkrupp AG und der Westfälischen Hochschule. Bei der Auswahl der Preisträger konzentriert sich die Jury auf den innovativen und beispielgebenden Charakter von Bildungsprojekten, der sich insbesondere in den vergangenen Monaten gezeigt hat.

Weitere Informationen und den Bewerbungsbogen gibt es bei der TalentMetropole Ruhr.

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