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WMD Haushaltshilfe gewinnt beim Salon des Créateurs


14. August 2020

Die fünfte Runde des Wettbewerbs der Design Metropole Ruhr und des Initiativkreises Ruhr fand unter Corona-Bedingungen im Dortmunder U statt. Fünf Startups kämpften um die Gunst der Jury. Der zivilgesellschaftliche Ansatz der beiden Gründer von WMD Haushaltshilfe gab diesmal den Ausschlag.
Preisverleihung mit Abstand (v.l.): Anika Freytag, Anna Spindelndreier und Melanie Esser von helloyou.studio, Jume Lee und Enrico Westrup von WMD Haushaltshilfe und Dr. Britta Dombrowe vom Initiativkreis Ruhr. (Foto: Initiativkreis Ruhr)

Rund 40 Gäste waren vor der Sommerhitze in die oberste Etage des Kulturzentrums Dortmunder U geflohen. Neben den Startups und dem in diesem Jahr üppig bestückten Sounding Board von Designern aus der Region kamen vor allem interessierte Vertreter der Gründerszene. Dank des Mindestabstands war der Saal schnell gefüllt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Jury und des Sounding Boards war die Bühne für die Startups frei. Das Prinzip des Salon des Créateurs: Fünf Startups aus dem Ruhrgebiet treten in Pitches gegeneinander an und versuchen die Jury aus Fachleuten aus der Gründer- und Designszene von sich zu überzeugen. Der Gewinner erhält Designleistungen in Höhe von 5000 Euro bei der Agentur seiner Wahl. Trotz der Hitze war die Beteiligung des Publikums rege, und die Startups mussten sich einer ganzen Reihe teils kritischer Fragen stellen. In der kurzen Pause auf der Dachterrasse konnte sich die Jury beraten, während die Gäste die Chance nutzten, sich besser kennenzulernen – natürlich unter Einhaltung der Abstandsregeln.

Am Ende hießen die glücklichen Gewinner WMD Haushaltshilfe, was die beiden Gründer des Dortmunder Startups, Jume Lee und Enrico Westrup, selbst wohl am meisten überraschte. „Wir haben wirklich nicht damit gerechnet, besonders nicht bei so starker Konkurrenz", sagte Jume Lee lachend. „Freuen tun wir uns natürlich trotzdem darüber." Das Startup möchte Menschen helfen, die sich aufgrund eines Unfalls oder Schwangerschaft nicht mehr selbst um den Haushalt kümmern können.

„Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht“
„Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht“, so Britta Drombowe, Programme Lead Startup Activities beim Initiativkreis Ruhr. „Dieses Mal haben wir uns für ein Startup entschieden, das weniger aus dem Tech-Bereich oder B2B kommt, sondern einen wichtigen Beitrag für die Zivilgesellschaft leistet. WMD unterstützt Menschen in Ausnahmesituationen, die jede Hilfe gut gebrauchen können.“

Die beiden Gründer benannten auch ohne Umschweife ihre Wunschagentur: das erst in diesem Jahr gegründete Helloyou Studio aus Dortmund. Zukünftig werden die Partner das Konzept der WMD Haushaltshilfe designtechnisch weiterentwickeln. Doch auch für die anderen Startups und Designstudios war es eine überaus erfolgreiche Veranstaltung: „Ein Event wie der Salon des Créateurs ist für uns eine großartige Erfahrung und bietet die Chance, das Gestalternetzwerk im Ruhrgebiet besser kennenzulernen sowie mit Kolleginnen und Kollegen in den Austausch zu gehen“, sagte Stephanie Schumacher von der Agentur Möglich&keiten. „Die Veranstaltung als solche ist, zumindest im Ruhrgebiet, einzigartig. Dass man eine eigenständige Branche mit den Startups zusammenbringt, ist eine spannende neue Perspektive.“

Der nächste Salon des Créateurs findet im November statt, in dem sich erneut motivierte Startups messen und um die Gunst der Jury kämpfen werden.

Mehr zu den früheren Gewinnern beim Salon des Créateurs gibt es hier.

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