Global Young Faculty

Das Angebot der Global Young Faculty (GYF) richtet sich an Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft, die Interesse an gemeinsamen Projekten zur Zukunft der Region haben. Die GYF ist ein 2009 gestartetes Programm des Mercator Research Center Ruhr, der Stiftung Mercator und der UA Ruhr. Seit 2017 beteiligt sich der Initiativkreis Ruhr an dem Programm.

In der Global Young Faculty (GYF) treffen sich herausragende Nachwuchswissenschaftler aus der Region, um in interdisziplinären Arbeitsgruppen Themen zu bearbeiten. Seit 2017 unterstützt der Initiativkreis Ruhr das Projekt. „Ziel der jungen Leute ist es, den Bezug zur Praxis bei der Entwicklung neuer wissenschaftlicher Impulse zu verstärken, gemeinsam an Themen zu arbeiten und Ideen für die Region zu entwickeln“, sagt Bernd Tönjes, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung und Moderator des Initiativkreises Ruhr. Nach der fünften GYF soll auch die sechste Runde der GYF, die im Oktober 2019 startet, um Nachwuchskräfte aus dem Kreis der Initiativkreis-Mitgliedsunternehmen erweitert werden.

Hier eine Übersicht der Themen aus der fünften Runde der GYF:

Die Arbeitsgruppe „Metropole in Bewegung“ beschäftigte sich mit Entwicklungsmöglichkeiten des öffentlichen Nahverkehrs in der Metropolregion Ruhr als Alternative zum Auto. Dazu wurden ein Experiment mit Pendlern und eine repräsentative Befragung zum Mobilitätsverhalten und Umweltbewusstsein im Ruhrgebiet durchgeführt.

Die AG „Fake or Fact? Mehr(ere) Wahrheiten in den Medien“ ging der Frage nach, wie sich sogenannte „fake news“ nach möglichst objektiven Kriterien identifizieren und klassifizieren lassen. Dazu entwickelte die Gruppe eine Software, die Parameter wie etwa Verbreitung, Objektivität und Emotionalität von Nachrichten mithilfe von informatischen Methoden untersucht.

Die AG „Entdecke dein Ruhrpot(t)ential“ wollte die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Ruhrgebiets weiter vorantreiben. Dazu produzierte die Arbeitsgruppe kurze Filme, die vor allem Jugendlichen Wissenschaft und Forschung nahebringen und die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten an Hochschulen in der Region aufzeigen sollen.

„Walking in someone else's shoes“: Diese Arbeitsgruppe hatte zum Ziel, Lebenswelten verschiedener Personen erfahrbar zu machen. Dazu entwickelt sie etwa Spiele, die soziale Benachteiligung und Privilegien in unserer Gesellschaft bewusst machen und eine Reflexion darüber anzustoßen sollen.

Die Gruppe „Spaces of Dignity“ beschäftigte sich mit der Frage, wie sich Räume auf die Würde handelnder Personen auswirken. Eine Untergruppe nahm hierfür Hospize in den Blick und versuchte mithilfe von Interviews, Ansprüche an würdevolle Abschieds- und Sterbeorte zu definieren. Die zweite Untergruppe fokussierte sich auf das multikulturelle Lebensumfeld rund um den Dortmunder Nordmarkt.

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Jasmin Buck

Pressereferentin

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